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Konsum a la carte
Gut und günstig leben mit der Umweltpluskarte
Nachhaltiger Konsum kann ganz schön an den Geldbeutel gehen. Ob Bio-Gemüse oder fair gehandelter Kaffee - Discounter-Preise sind aus nachvollziehbaren Gründen nicht drin. Gut, dass die Umweltpluskarte des Vereins Ökostadt Rhein-Neckar umsichtige Käufer belohnt.
1700 Heidelberger nutzen die Öko-Kundenkarte. Sie beschert ihnen Rabatte zwischen drei und zehn Prozent in bislang 33 Geschäften. Für 15 Euro im Jahr können sie günstiger Bio-Lebensmittel kaufen, Maschinen und Autos mieten oder Geräte reparieren lassen. Ermäßigte Preise in diversen Kultur- und Weiterbildungseinrichtungen gibt es obendrein. Denn das seien alles Institutionen, die zur persönlichen Entwicklung des Menschen beitragen, nennt Geschäftsführerin Annegret Brandt von Karten-Betreiber Ökostadt weiter gefasste Nachhaltigkeits-Kriterien. Die erfüllt das Deutsch-Amerikanische institut - oder auch eine Schule für orientalischen Tanz. "Die Kunden sind generell zufrieden", sieht sich Annegret Brandt durch die Ergebnisse einer Nutzer-Umfrage bestätigt. Sie selbst ist es auch: Etwa zwei Drittel kaufen die Karte wieder. Auch Kritik habe es gegeben. "Wir sprechen dann die jeweiligen Partner auf ein Entgegenkommen an", betont sie die kontinuierliche Arbeit an Verbesserungen. Unterstützung erhält Annegret Brandt durch den früheren Träger "Weitergeben e.V.", das Agenda-Büro der Stadt Heidelberg und das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Für 2005 ist eine Erweiterung geplant: Nach Abschluss der laufenden Akquiserunde werden neue Partner-Geschäfte hinzukommen. |